DIfHO® – Deutsches Institut für Huforthopädie

Das DIfHO® - Entstehung, Entwicklung, Zielsetzung

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Unzufrieden mit der Bearbeitung und der Beurteilung der Hufe seiner Pferde durch diverse „Experten“ begann Jochen Biernat in den 80er Jahren sich intensiv mit Pferdehufen zu beschäftigen. Er studierte, experimentierte und sammelte auf vielen ausgedehnten Wanderritten soviel Erfahrung, dass er sich zu einem eigenständigen Hufexperten entwickelte. Sein Rat und seine Arbeitsweise wurden sehr schnell durch immer mehr Pferdebesitzer in ganz Deutschland in Anspruch genommen, wodurch er noch zusätzliche wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.

Nachdem er den Weg zur Huforthopädie ein langes Stück allein beschritten hatte, veranstaltete er am 29. 8. 1998 in Morbach eine Tagung unter dem Motto „Alte Weisheiten, neue Erkenntnisse“. Da die herkömmlichen Huffachleute seinen Ansichten äußerst ablehnend gegenüber standen, wollte er hier Interessenten und Auszubildende für seine huforthopädischen Ideen finden.

Bei einem ersten Arbeitstreffen im Oktober 1998 erscheinen sechs der Tagungsteilnehmer, weitere drei kommen später hinzu. Sie nennen sich selbst das „A-Team“. Eine zweite Ausbildungsstaffel startet Anfang Dezember 1999 mit 18 Teilnehmern. Später wurden diese beiden Staffeln zusammengefasst und ohne reguläre Prüfungen zu Huforthopäden ernannt, um so eine Basis zu schaffen. Davon gründen 23 Personen mit Jochen Biernat die „Deutsche Huforthopädische Gesellschaft e.V.“ mit Sitz in Morbach.

„Jochen Biernat ist alleiniger Begründer der Huforthopädie, d.h. einer Behandlungsweise der Pferdehufe, die mit Hilfe der Naturprozesse den Huf im Gleichgewicht hält oder Ungleichgewichte aufhebt.“ Unter § 2 heißt es außerdem: „Ziel des Vereines ist die Verbreitung einer naturgemäßen Hufzubereitung nach Jochen Biernat“.

Am 31. 3. 2001 beginnt mit der dritten Staffel die reguläre Ausbildung am hierfür eröffneten DIfHO®. Die Ausbildung geschieht in Theorie und Praxis, wobei besonderer Wert auf die Funktionsweisen und die genaue Diagnostik der Hufe gelegt wird.

Im Mai 2000 wird dem DIfHO® eine Reha-Station in Bernkastel-Kues angegliedert, deren stationär aufgenommene Pferdepatienten den Schülern ausreichend Gelegenheit bieten in die äußerst komplizierten Vorgänge im und am Huf Einsicht zu bekommen.

Seitdem starten regelmäßig im Frühjahr und Herbst weitere Ausbildungsstaffeln: Die vierte noch mit neun Schülern, die folgenden mit jeweils 13 Schülern und seit der neunten Staffel mit jeweils 20 Schülern. Um den enormen Bedarf an Huforthopäden zudecken und die Anfragen für Ausbildungsplätze besser befriedigen zu können musste die Schülerzahl so gesteigert werden. Da dies nicht von einer Einzelperson zu bewerkstelligen ist, waren wieder einige Neuerungen notwendig. Darum wurden erfahrene Huforthopäden, die sich durch die Gewissenhaftigkeit ihrer Arbeitsweise ausgezeichnet hatten, zur praktischen Ausbildung mit heran gezogen. Außerdem mussten die praktischen Ausbildungstage auf geeignete Höfe verlegt werden, welche eine ausreichende Anzahl an barhufigen Pferden zur Verfügung haben. Der Tierschutzgedanke, dem sich die Huforthopädie nach Jochen Biernat seit jeher eng verpflichtet fühlt, verlangte außerdem eine möglichst artgerechte Haltung der Tiere >> siehe Ausbildung. Diese Neuerungen sowie eine straffer organisierte Prüfung haben sich in der Praxis als äußerst positiv erwiesen.

Ursprünglich war jeder Absolvent verpflichtet der DHG e.V. beizutreten. Dadurch sollte er in die Pflicht genommen werden, an Fortbildungen teilzunehmen - zum einen um eine Verselbständigung in Details der Arbeitsweise durch regelmäßigen Austausch zu verhindern, zum anderen um den tätigen Huforthopäden die ständig erweiterten Kenntnisse Jochen Biernats zu vermitteln. Letztere konnte er in einem Maße fortentwickeln, wie er selbst es zu Beginn seiner Ausbildungsinitiative nicht für möglich gehalten hätte.

Leider ist ein gemeinnütziger Verein aus verschiedenen Gründen nur bedingt in der Lage eine solche Kontrollfunktion auszuüben. Darum musste der Begründer der Huforthopädie neue Wege suchen, um seine Kenntnisse in möglichst unverfälschter Form zu verbreiten. Hierzu wurde im Rahmen des DIfHO® eine Art Franchise-System entwickelt, welches Jochen Biernat erlaubt, direkten Einfluß auf jeden einzelnen Teilnehmer des Modells auszuüben. Dieser ist zu regelmäßiger Teilnahme an Fortbildungen vertraglich verpflichtet und erhält dafür einen Ausweis mit einem regelmäßig zu erneuernden Siegel. Daran kann der Kunde erkennen, dass er von diesem Huffachmann explizit Huforthopädie nach Jochen Biernat erwarten kann.

DIfHO® – Deutsches Institut für Huforthopädie
Jochen Biernat
Lindenweg 3, 54497 Morbach
Telefon: (0 65 33) 93 29 3, (0172) 70 47 85 6
http://www.difho.de/