Praxis für Ergotherapie Oliver Katruff

Logo der Praxis für Ergotherapie Oliver Katruff

Wer könnte ergotherapeutisch behandelt werden?

Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche:

Die Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen dient grundsätzlich der Reduzierung von Symptomen des auffälligen bzw. gestörten Verhaltens.
Sie ist problemorientiert, zielorientiert und handlungsorientiert und setzt an den auslösenden Ursachen und aufrechterhaltenden Bedingungen des Problems an (aktives Erproben neuer Verhaltens- und Erlebnisweisen).

Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche wird für alle psychischen Störungen angeboten. Unser Behandlungsspektrum umfasst die verschiedensten psychischen Krankheitsbilder wie z.B. Verhaltensauffälligkeiten, Anpassungsstörungen, übermäßige Aggression, Passivität, Impulsivität, Ängste, Zwänge, Depressionen, fehlende psychische Reife etc.
Unser ganzheitlich-therapeutischer Ansatz integriert psychodynamische, systemische und kreativ- therapeutische Elemente.

In der Verhaltenstherapie lernen Kind bzw. Jugendlicher und Eltern ihr unbewusstes Verhalten besser wahrzunehmen und erlernen neue Verhaltensweisen im Umgang miteinander. Die Mitarbeit der Eltern ist in der Therapie sehr wichtig.

Nach eingehender Anamnese und Befundung werden zu Beginn der Therapie konkrete Ziele mit dem Jugendlichen/Kind und den Eltern erarbeitet. Es finden regelmäßige Beratungsgespräche mit den Eltern und wichtigen Bezugspersonen statt.

In Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (z.B. Psychologen, Psychotherapeuten) werden gegebenenfalls individuelle therapeutische Schritte eingeleitet.

Kinder mit:

  • Aufmerksamkeits-Defizits-Syndrom (AD(H)S / ADS)
  • Störungen der Wahrnehmungsfähigkeit und Wahrnehmungsverarbeitung (sensorische Integrationsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Dyspraxie (Störungen in der Handlungsplanung), Koordinationsstörungen
  • Störungen der sensomotorischen Entwicklung (Wahrnehmungsentwicklung) und der damit verbundenen Beeinträchtigungen der kognitiven Prozesse (visuelle und auditive Defizite, Teilleistungsstörungen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen)
  • Verhaltensstörungen bzw. Verhaltensauffälligkeiten z.B. übermäßige Angst, Aggression, Passivität oder Impulsivität
  • Psychische Erkrankungen (oft in enger Zusammenarbeit mit Kinder- & Jugendpsychiatern oder Kinder- & Jugendpsychologen) z.B. Verhaltensanomalien, frühkindlicher Autismus, Essstörungen etc.
  • Lern- und Entwicklungsstörungen/Entwicklungsverzögerungen
  • Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie) und Rechenschwäche (Dyskalkulie)
  • Störungen des Bewegungsablaufes und statomotorischen Störungen (z.B. spastische Lähmungen, Anfallsleiden (Epilepsie), Spina bifida, Muskeldystrophien usw.)
  • Sinnesbehinderungen z.B. Taubheit, Blindheit
  • Störungen in der Sozialentwicklung, der Beziehungsbildung und/oder Kommunikationsfähigkeit
  • Lern- und geistigen Behinderungen
  • Syndromen

Es besteht die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche auch in Kindergärten und Schulen zu behandeln.

Inhalte der ergotherapeutischen Behandlung:

  • ADS bzw. AD(H)S-Therapie (z.B. Soziale Kompetenz- und Interaktionstrainings, Verbesserung des Arbeitsverhaltens)
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche
  • Anamnese und zielgerichtete Befunderhebung durch u.a. standardisierte Testverfahren zur Eingrenzung des individuellen Störungsbildes
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationstrainings nach verschiedenen wissenschaftlichen Konzepten
  • Training von alltagsrelevanten und entwicklungsfördernden Handlungen
  • spielerische und auch handwerkliche Tätigkeiten, gestalterisch-kreative Prozesse
  • Beratung von Eltern, Angehörigen und anderen Bezugspersonen (Durchführung von Elterntrainings: In der Elternberatung bzw. im Elterntraining werden gemeinsam gezielte Interventionen im Hinblick auf das Störungskonzept erarbeitet und Strukturierungshilfen für den Alltag und die schulische Situation erarbeitet.)
  • intensive Zusammenarbeit mit Lehrern, Erziehern und anderen Fachgruppen
  • Förderung der sensomotorischen und psychisch-emotionalen Grundfunktionen und Fähigkeiten, die selbstständiges, problemlösendes Handeln, entwicklungsaufbauende Lernerfahrungen und soziale Kommunikation ermöglichen
  • Umsetzung der Integration der Sinneswahrnehmung (sensorische Integration) und die Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination
  • Entwicklung und Verbesserung von kognitiv begleitenden Fähigkeiten wie Konzentration, Ausdauer, Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Arbeitsverhalten und Selbstständigkeit
  • Schaffung körperlicher, psychisch-emotionaler und sozialer Voraussetzungen für Selbstsicherheit und Selbststeuerung
  • Entwicklung und Verbesserung von sozio-emotionalen Kompetenzen u.a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte, der Motivation oder der Kommunikation
  • Kompensation bleibender Defizite, u.a. auch durch die Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Größtmögliche Selbständigkeit im Alltag, in der Schule und im weiteren Umfeld

 

Patienten mit neurologischen, orthopädischen und geriatrischen Krankheitsbildern:

Neurologie:

  • Apoplex (Schlaganfall)
  • Schädel-Hirn-Trauma (z.B. nach Unfall)
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Morbus Parkinson
  • Demenz / Alzheimer
  • Hemianopsie (Gesichtsfeldeinschränkungen) und Hemineglect
  • Sensibilitätsstörungen

 

Orthopädie/Rheumatologie/Traumatologie:

  • Rheuma
  • Arthrose
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Störungen nach traumatischer Schädigung, Operationen, Verbrennungen, Verätzungen
  • Sudeck-Syndrom, Dupuytrensche Kontraktur, Carpaltunnelsyndrom, Palmaraponeurose
  • Erkrankungen mit Gefäß-, Muskel- und Bindegewebsbeteiligung
  • Gelenkserkrankungen und Störungen der Gelenkfunktionen

Wir behandeln unsere Patienten selbstverständlich auch in ihrem häuslichen Umfeld oder in Tageseinrichtungen sowie in Alten- und Pflegeheimen.

Inhalte der ergotherapeutischen Behandlung:

  • Spiegeltherapie (bei Schlaganfall, Lähmungen und Phantomschmerzen)
  • Gang- und Gleichgewichtstraining
  • funktionelle Übungsbehandlung
  • Wärmebehandlung (Heiße Rolle, Paraffinbad) und Kryotherapie
  • Werktherapie (Wiedererlangen verlorener feinmotorischer Fertigkeiten, handwerkliche Tätigkeiten, gestalterisch-kreative Prozesse)
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationstrainings z.B. Verena Schweizer
  • Training von alltagsrelevanten Handlungen
  • Versorgung mit Hilfsmitteln z.B. Rollstühle, Gehhilfen, Schreibhilfen etc.
  • Behandlung mit Schallwellen (Novafon)
  • Pneumatische Pulsationsmassage
  • Beratung von Angehörigen und anderen Bezugspersonen
  • intensive Zusammenarbeit anderen Fachgruppen (Physiotherapie, Logopädie)

 

Ziele der ergotherapeutischen Behandlung:

  • Erhalt größtmöglicher Selbstständigkeit und somit Erhalt von Lebensqualität, trotz geistiger und körperlicher Einschränkungen
  • Verbesserung der Sinneswahrnehmung und Körperwahrnehmung
  • Förderung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Körperkoordination
  • Übungen zur Verbesserung von kognitiv begleitenden Fähigkeiten wie Konzentration, Ausdauer, Gedächtnisleistung, Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Arbeitsverhalten und Selbstständigkeit
  • Verbesserung der Greiffunktionen der Hände oder Erlernen von Ersatztechniken
  • Entwicklung und Verbesserung von sozio-emotionalen Kompetenzen u.a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte, der Motivation oder der Kommunikation
  • Wiedererlernen von verlorenen Fähigkeiten
  • Kompensation bleibender Defizite, u.a. auch durch die Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Größtmögliche Selbständigkeit im Alltag und im weiteren Umfeld

 

Foto von Oliver Katruff

Oliver Katruff - Ergotherapeut mit Zusatzqualifikation AD(H)S-Therapie (zert.DVE)
Verhaltenstherapeut für Kinder und Jugendliche
Therapeut für Sensorische Integration (zert.DVE)
Erbachstr. 47
54497 Morbach
Tel. +49 (0)6533/9591110
E-Mail: info@ergo-katruff.de
www.ergo-katruff.de