Artikel in der Hunsrück Zeitung vom 05.04.2018

Die Infrastruktur auf dem Land voranbringen

Der Unternehmer Ralf-Christian Kümmel und seine Frau Christiane Decker-Kümmel arbeiten seit 2003 an der Entwicklung des Erbach-Parc. Mit den Jahren haben sich dort verschiedenste Dienstleister angesiedelt.

VON HANS-PETER LINZ

MORBACH Seit dem Jahr 2003 arbeiten der Morbacher Unternehmer Ralf-Christian Kümmel und seine Frau Christiane Decker-Kümmel an der Entwicklung des Gewerbeparks Erbach-Parc am Ortsrand von Morbach.

Mit den Jahren haben sich dort die unterschiedlichsten Dienstleister angesiedelt.„Mein Grundgedanke ist es, Finanzen, Ernährung, Gesundheit, Sport und Wohnen zusammenzubringen“, sagt Kümmel.

Ein weiteres Objekt und mehrere Neuzugänge im angestammten Gebäudekomplex erweitern den Park. Die Zahl der bisher knapp 20 Mieter habe sich auf 25 erhöht und sei inzwischen auf fast 4000 Quadratmetern Büro-, Praxis- und Wohnfläche mit rund 60 Arbeitsplätzen vertreten. Dazu zählen Arztpraxen, ein Orthopädiegeschäft, ein Fitnessstudio und weitere Anbieter.

Auf 4000 Quadratmetern sind im Erbach-Parc auf dem Gelände des ehemaliges Umspannwerks 60 Arbeitsplätze entstanden. / FOTO: HANS-PETER LINZ
Auf 4000 Quadratmetern sind im Erbach-Parc auf dem Gelände des ehemaliges Umspannwerks 60 Arbeitsplätze entstanden. / FOTO: HANS-PETER LINZ

Darunter ist nun auch die erste behindertengerechte Wohnung des Erbach-Parcs im neu erworbenen Nachbargebäude, dem ehemaligen Verwaltungssitz des regionalen Energieversorgers, der mit seinem Umspannwerk in die Energielandschaft zog. In dem Gebäude sind ebenfalls weitere Einrichtungen, unter anderem ein Orthopädiegeschäft. Damit kommen Ralf-Christian Kümmel und seine Ehefrau Christiane Decker-Kümmel, die den Gewerbepark entwickelten, ihrem Ziel einen entscheidenden Schritt näher: Auf dem Gelände sollen sich gesundheitsbewusste und sportbegeisterte Menschen jeden Alters nicht nur begegnen können. Sie sollen dort auch leben können – und das bei Bedarf professionell betreut im gewohnten Umfeld, erläutert Kümmel. Im Winter 2016 zog zudem ein Pflegedienst, der zur Gemeinnützigen Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe gehört, in den Park. Neben einem Arzt für Sportmedizin und Homöopathie sowie einer Naturheilpraxis eröffnete im März 2017 eine Filiale der Augenklinik Petrisberg aus Trier und eine Praxis für Physiotherapie.

Jeden Mieter zeichnen laut Ralf-Christian Kümmel Besonderheiten wie Spezialisierungen, Zertifizierungen oder ihre Verankerung in der Region aus.

Neu ist eine Spielhalle. Sie eröffnete im April 2017. Bei der Entscheidung für einen namhaften Anbieter habe er großen Wert auf „höchsten Jugendschutz“ gelegt, verweist Kümmel auf die elektronischen Sicherheitsschleusen am Eingang.

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